Was macht man, wenn man nach Jahren der Zukunftsplanung plötzlich merkt, dass alles ganz anders gekommen ist, als man sich das mal vorgestellt hat? Das fragt sich auch Dan Mangan, der nach einer langen Pause nun mit seinem fünften Studioalbum …

… wieder auf Tour geht.

Als der in Vanouver geborene Musiker, der vor allem in den Genres Indie und Folk zu Hause ist, mit 16 Jahren anfing Musik zu machen, war das sein Ziel: So bekannt zu werden wie seine Idole The Beatles. Er fing klein an, nahm mit ein paar Freunden das erste Album auf, und machte sich schnell einen Namen, sodass er zweimal zum “Artist of the Year” (2009 und 2012) ausgezeichnet wurde und auch den Award für das “Alternative Album of the Year” (2012) erhielt.

Doch viel Arbeit, bedeutet auch viel Stress, weshalb Dan mit dem Tour-Leben pausierte. Nach seiner sechsjährigen Auszeit, die er mit seiner Ehefrau und seinen beiden Kindern genoss, stellte Dan fest, dass er erwachsen geworden war. Die Wünsche, die er mit 20 noch hegte, hatten sich in der vergangenen Zeit völlig verändert.

Aber  kein Grund dem nachzutrauern. Für ihn besteht das Leben nicht nur aus großen Träumen, sondern vor allem aus kleinen Dingen, die ihn immer wieder überwältigen. So schreibt er von dem Glück, jemanden zu haben, mit dem man sowohl die kleinen, als auch die großen Probleme meistern kann, und davon, wie er die Welt durch die Augen seiner Kinder neu entdeckt.

Übrigens: Bei den Aufnahmen zu seinem Album “More or Less” bekam Dan in seinem Studio prominenten Besuch. Sein Vorbild Paul McCartney kam vorbei und hörte sich mit ihm gemeinsam die fertigen Songs an.

 

Bildquelle: https://danmanganmusic.com/

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  • Mein erstes Konzert: ich war leider noch nie auf einem.

    Teil der Campusradio-Familie seit: August 2018

    Das beste am Campusradio Eulennest: auf der Fensterbank oder der grauen Couch sitzen, wenn gute Musik läuft

    Wo siehst du dich in 5 Jahren:

    Beste Serien-/Filmfigur:
    Max Black von 2 broke Girls/ Alice Kingsleigh aus Alice im Wunderland

    Believe It or Not (Was kannst du, was dir andere nie glauben würden): ich kann recht realistisch zeichnen, fast 85% der Queen-Biographie kann ich auswendig

    Lieblingsbar/Lieblingsclub (unabhängig von Jena):

    Mein „Happy Place“: der botanische Garten im Mai, wenn alles blüht

    Mit welcher berühmten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern mal einen trinken gehen und warum? Schwierig, da gibt es so viele. Definitiv mit Sir Joshua Reynolds, weil ich seinen Stil Portraits zu malen faszinierend finde und gern in seiner Zeit gelebt hätte

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