Die CD der Woche: Kevin Morby – Oh My God

Kevin Morby, dessen vollständiger Name Kevin Robert Morby lautet, ist ein amerikanischer Musiker und Singer- Songwriter. Er wurde in Lubbock, Texas geboren und lernte bereits im Alter von 10 Jahren Gitarre zu spielen. Als seine Mutter…

ihn fragte was er sich zu Weihnachten wünschte, suchte er sich aus einem Katalog eine Gitarre aus. Es folgten zwei Jahre Gitarrenunterricht und die ersten selbstgeschrieben Songs im Alter von 12 Jahren. Morby brach mit 17 die Schule ab, überbrückte ein Jahr bis er legal mit 18 Jahren umziehen konnte und zog nach Brooklyn, wo er sich mit Hilfe von Minijobs zum Beispiel als Fahrradkurier über Wasser hielt. In seiner Karrierelaufbahn hat er bereits an vielen Studioalben unterschiedlicher Bands mitgewirkt. Er war außerdem Bassist der Band Woods und Frontmann der Band The Babies.

Bildquelle: Pressematerial

Mit „Oh My God“ veröffentlicht er bereits sein fünftes Album seit dem Beginn seiner Solokarriere im Jahr 2013. Entstanden ist ein Konzept-Doppel-Album mit 12 Liedern, einem Klaier- und Saxophonsolo und einem fast anderthalb Minuten langem Gewittersturm. Fünf Alben in Sechs Jahren zu produzieren ist heutzutage nicht mehr die Norm. Er sagt selbst, dass das Produzieren von Musik seine Art ist, seine vielen Gedanken und kreativen Impulse zu verarbeiten und zudem das einzige ist, was ihm davon abhält verrückt zu werden.

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Das Album behandelt Themen wie Religion und Gott, so wie schon seine vorangegangenen Alben. Inspiriert wurde Morby von dem Ausruf „Oh My God“, welcher oftmals in der Single „Beautiful Strangers“ aus seinem letztem Album vorkommt. Mit einer neuen ruhigeren Interpretation eröffnet er sein Album. Der gleichnamige Song trägt den Hörer mit einem Klaviersolo und dem Summen eines Gospelchores sanft in die musikalische Welt, welche Morby erschaffen hat. Diese musikalische Welt besteht aus spirituellen Texten, einer Mischung aus Saxofon-, Klarinetten- und Querfötenklängen und harmonischem Gesang eines Gospelchores. Darüber hinaus findet man eine weitere rockige Version des Songs “Oh My God” auf dem Album, die viel dynamischer ist und einen gewisses Retro-Flair in sich hat.

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