Ein “über die Schulter blicken” – über Arnon Goldfingers “Die Wohnung”

Der Film “Die Wohnung” ist im vorigen Jahr in Israel herausgekommen und war dort ein voller Erfolg. Beinahe täglich wurde er in israelischen Kinos gezeigt. Heute abend läuft er einmalig auch in Jena während der Gesprächsreihe “Geschichte gestalten” im Schillerhof.

Die deutsch-israelische Produktion zeigt den Umgang eines jüdischstämmigen Enkels mit dem Vermächtnis der NS Zeit auf ganz eigene Weise: im dokumentarischen Stil entdeckt er bei der Wohnungsauflösung seiner Großmutter nach deren Tod Dokumente aus deren Zeit in Berlin während des dritten Reichs. Inmitten unzähliger Briefe und Fotos erfährt die Familie von einer kontroversen Verbindung der Jüdin mit einem SS Offizier.

Dana hat sich in der Morgensendung mit Organisator Axel Doßmann über die Gesprächsreihe, die Rolle der Dokumentation von Privatheit bei der Aufarbeitung der Shoah und den Erfolg des Films in Israel unterhalten:

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An die Vorführung schließt ein Gespräch mit Tobias Freimüller an, der zur Geschichte deutscher Juden nach der Shoah forscht. Die reservierbaren Karten sind bereits ausverkauft.

Bild: www.die-wohnung-film.de

Eine Antwort auf „Ein “über die Schulter blicken” – über Arnon Goldfingers “Die Wohnung”“

  1. Zuhörer sagt:

    Man kann den Bericht leider nicht hören. Kann man das reparieren?

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