Bangen, ob genug Stimmberechtigte anwesend sind, viel Stimmen-Gezähle und die ein oder andere Mittelfreigabe. Die Themen versprachen einen spannenden Abend. Wie es wirklich lief, erzählt euch Flo.

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Normalerweise tagt der FSU-StuRa ja nur alle zwei Wochen, doch nachdem letzte Woche der StuRa nicht beschlussfähig war, hieß es diese Woche wieder: StuRa-Sitzung. Schon bevor es richtig los ging, begann das Rätsel raten, ob diesmal genug Mitglieder anwesend sein werden. Die Antwort: Nein, aber es konnten dennoch viele Themen besprochen werden.

Doch erstmal begann der Abend damit, dass diesmal eine ganz andere Reihenfolge der Tagesordnungspunkte vorlag. Statt wie üblich mit den Berichten zu starten, wurde heute mit Beschlüssen begonnen. Der erste Tagesordnungspunkt: Wieder eine Vertrauensperson für den Vorstand zu wählen. Beworben hatte sich Salty aus dem Referat für Kultur. Er stellte sich kurz vor und nach einer schnellen Abstimmung stand fest, dass er die neue Vertrauensperson ist.
Und damit ging es auch direkt zum nächsten Thema: die Ausschreibung für Technik/Systemadministration. Der StuRa sucht derzeit eine Person, die Interesse hat für den StuRa in diesem Bereich zu arbeiten. Beworben haben sich Nikku und Hannah und nachdem sich beide vorgestellt haben wurde abgestimmt. Das Ergebnis: Nikku arbeitet bald für den StuRa im Bereich Technik/Systemadministration.
Somit herzlichen Glückwunsch an die beiden gewählten.

Das nächste Thema ist ein Thema, das bei StuRa-Sitzungen nicht wegzudenken ist: Die Mittelfreigaben. Diesmal gab’s Mittelfreigaben aus dem Bereich Technik, es wurden neue Festplatten angefordert, und dem Bereich Kreativität, es wurden Gelder für Canva-Pro-Abos angefragt für die FSRe und für die Referate. Bei der Technik kam es direkt zu einigen Rückfragen, doch nachdem die beantwortet wurden, wurde die Mittelfreigabe bestätigt. Die Canva-Mittelfreigaben lösten eine große Diskussion aus, denn es wurde die Frage in den Raum gestellt, warum man für so ein Programm so viel Geld bezahlen sollte. Es hieß also: Canva-Fans gegen Sparfüchse. Und auch nach einiger Zeit schien noch keine Einigung in Sicht, alle schienen an ihrer Sicht festhalten zu wollen. Dies blieb auch so und so stand fest, dass die Mittelfreigaben zu den Canva-Abos vertagt wurden.

Weniger Diskussion gab es dann beim Thema Studo. Studo ist eine App, die Studierende im Studienalltag unterstützen soll. Dort kann man beispielsweise den Stundenplane einsehen oder die Uni-Mails abrufen. Der StuRa hat die Möglichkeit mit Studo zu kooperieren und nach einem Gespräch vergangene Woche hat der Vorstand auch großes Interesse daran, denn es bringt einige Vorteile und würde kein Geld kosten, außerdem wird die App derzeit schon von ca. 6100 Studierenden verwendet. Einige hatten ihre Zweifel, ob das dem StuRa wirklich was bringe, dennoch wurde abgestimmt und somit gilt die Kooperation als beschlossen.

Auch der nächste Punkt sorgte für Diskussion. Es wurde vorgeschlagen auf einen Instant-Messenger umzusteigen, um nicht mehr ständig Mails zu versenden, bzw. von vielen verschiedenen Messengern auf einen einheitlichen umzusteigen. Doch wir kennen es alle: Die Umstellung auf einen neuen Messenger löst immer erst Diskussionen aus, und so auch hier. Da nicht alle Zweifel aus dem Weg geräumt werden konnten, wurde auch dieser Antrag vertagt.

Und für alle die genauso verwirrt von dem Abend waren wie ich: der StuRa ist laut Satzung für einige Beschlüsse auch dann beschlussfähig, wenn nicht die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Dazu zählen beispielsweise die bis hierhin berichteten Tagesordnungspunkte. Da für wichtige Themen jedoch eine Mehrheit der StuRa-Mitglieder anwesend sein muss, wurde im Anschluss die Beschlussfähigkeit geprüft. In dieser Sitzung waren nicht mehr als die Hälfte der StuRa-Mitglieder da, weshalb das Gremium nicht beschlussfähig ist. Die weiteren Tagesordnungspunkte mussten auf den nächsten Sitzungstermin verschoben werden. Dieser wurde festgelegt auf den 10. März und damit ging der Abend für alle früher als erwartet zu Ende.