„Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade draus.“ dieses Sprichwort haben Maschat und Erlend von der Band The Whitest Boy Alive grandios umgesetzt. Nur sollte es bei ihnen heißen: „Wenn das Leben dich während einer weltweiten Pandemie in einem Hotel einsperrt, mach ein Album draus“ – so entstand “Quarantine at El Ganzo“.

Bild: Promomaterial

Die Band The Whitest Boy Alive wollte in der mexikanischen Küstenstadt San José del Cabo einen neuen Song aufnehmen. Wegen der Coronamaßnahmen erreichten nur Sänger und Gitarrist Erlend und Schlagzeuger Maschat das Hotel El Ganzo. Bassist Marcin und Keyboarder Daniel saßen in Mexiko City fest. Die Band merkte schnell, dass sie nicht über das Internet musizieren konnten. Maschat und Erlend konnten erst einmal nicht aus dem Hotel raus. Zum Glück hatte El Ganzo ein Aufnahmestudio, also machten sie sich daran ein Album zu produzieren.

Es wurde einiges improvisiert: Der Eigentümer des Hotels wurde für den Begleitgesang rekrutiert und ihr Tourmanager spielte das Schlagzeug. Ihr neues Projekt nannten sie passend „The Caged Dolphins“. Beim Schreiben der Songs haben sich Erlend und Maschat abgewechselt. Maschat schreibt schon seit längerem Songs, die Band hatte aber noch nie eines seiner Lieder aufgenommen. „Quarantien at EL Ganzo“ beginnt mit seinem Surfer-Song Wipeout.

Die Musik auf „Quarantine at El Ganzo“ ist der perfekte Soundtrack für einen faulen Tag in der Hängematte. Es gibt keine harte Gitarrenriffs oder Schlagzeugsolos. Die Musik plätschert entspannt dahin und vermischt sich mit den sanften Stimmen von Erlend und Maschat. Für den letzten Song des Albums Keycard überließen Maschat und Erland den Gesang dem Hotelbesitzer und einer Grafikerin, mit der sie für ein Musikvideo zusammen gearbeitet hatten.

Das Album „Quarantine at El Ganzo“ bringt den Klang der Südsee mit sich. Die ungewöhnlichen Umstände, unter denen das Album aufgenommen wurde, geben ihm einen experimentellen Touch. Es lädt dazu ein, die Augen zu schließen und sich an den Strand einer weit entfernten Insel zu träumen.

The Caged Dolphins mit „Quarantine at El Ganzo“ – Die Campusradio Jena CD der Woche

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    Es war ein P!nk Konzert *Hipstermode aktiviert* Damals, als sie noch originellere Sachen geschrieben hat und ich so um die 14 war. Ich hatte lila Strumpfhosen mit Netzstrumpfhosen kombiniert und fand mich unglaublich cool damit.

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    Lieblingsbar/Lieblingsclub (unabhängig von Jena):
    Wenn ich abspacken will, spacke ich ab und habe so gut wie keine Ansprüche. So lange die Musik mir gefällt wird rumgewackelt. - Kassa, Mikro, WG-Zimmer, Keller - Läuft alles.

    Mein „Happy Place“:
    Irgendwo, wo es nicht zu sehr ruckelt mit Füller und Notizbuch.

    Mit welcher berühmten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern mal einen trinken gehen und warum?:
    Für mich wäre das Hermann Hesse. Er hat mein Lieblingsbuch "der Steppenwolf" geschrieben und war auch ansonsten sehr auf dem alternativen Trip. Mit dem könnte man super über die Welt philosophieren und ne Schreibgruppe starten.