FSU StuRa FM 16/04/19: Dem Campusradio sei Dank

Am 16.04. war es mal wieder so weit. Der StuRa der FSU traf zu seiner mittlerweile 13. Sitzung zusammen. Was da alles so passiert ist, erfahrt ihr in der aktuellen Ausgabe von StuRaFM. Wir bitten die Geräusche im Hintergrund zu entschuldigen.

Es ging los mit der Wahl zur Referentin des Gleichstellungsreferats. Marie Busch hat sich aufgestellt und wurde gewählt. Weiter ging es dann mit der Finanzordnung. Diese soll geändert werden um in Zukunft „nur“ mit der Mehrzahl der gewählten Mitglieder beschlossen werden zu können. Momentan ist eine Zweidrittelmehrheit dafür nötig. Die mittlerweile 7. Lesung dieses Antrags wurde ohne Ergebnis beendet.

Der nächste Punkt auf der Tagesordnung beschäftigte sich mit den Öffnungszeiten der Bibliotheken der ThUlb.

Insgesamt 9 Menschen aus dem StuRa haben sich zusammengeschlossen um dafür zu werben, dass die Universitätsbibliothek ihre Öffnungszeiten erweitert. Um genau zu sein: Die Thulb soll von Montag bis Freitag 8-24 Uhr und Samstags und Sonntags von 8-22Uhr geöffnet sein. Dieses Model habe sich an den Öffnungszeiten anderer großer Universitäten gerichtet. Die Ernst-Abbe-Hochschule soll am Prozess der Ausarbeitung beteiligt werden.

Weiter ging es dann mit den Berichten. Vorstand und Haushaltverantwortlicher haben sich hier beschwert, das die Konferenz Thüringer Studierendenschaften (Kurz: KTS) weder Rechnungen noch Quittungen ausgehändigt habe. Der Thüringer Rechnungshof habe diese verlangt.

Ein, besonders auf Facebook, heiß diskutiertes Thema sollte an diesem Abend auch den StuRa beschäftigen. Die Platzbenennung des momentan namenlosen Platzes zu  „Enver Simsek-Platz“ sollte unterstützt werden. Enver Simsek war das erste Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds. Alle drei Mitglieder dieser Organisation stammen aus Jena. Der Antrag wurde nach einer kurzen Diskussion knapp angenommen.

Im nächsten Punkt konnte das Campusradio dem StuRa unter die Arme greifen. Es ging um die Gremienwahl. Also auch der Wahl zum nächsten StuRa. Hierfür muss aber ein dreiköpfiger Wahlvorstand ernannt werden. Nach langen, teils absurden Diskussionen, in denen sich 2 der 3 benötigten Leute finden ließen, wurde dieser Punkt sogar unterbrochen – Zusammen mit der Bitte, sofort im eigenen Freundeskreis nach Kandidaten zu fischen. Die Konsequenzen eines fehlenden Wahlvorstandes waren unklar und jeder schien dazu ein andere, absolute Meinung zu haben. Gott sei dank war das Campusradio Jena anwesend, denn wir konnten einen dritten Kandidaten an Land ziehen. Nun besteht der Wahlvorstand also aus Benjamin Kintzel, Gerrit Huchtemann und Tassilo Anastasios Kampas. Wir wünschen viel Erfolg!

Nachdem einige Tagesordnungspunkte vertagt wurden, kam noch ein letztes kontroverses Thema an die Reihe. Der Instagramkanal der Uni Jena. Eine Influencerin wurde dafür bezahlt, um das Thema studieren mit Kind an der Uni Jena „darzustellen“. Der eingereichte Antrag solle die Uni dazu auffordern, Bilder und Videos von ihrem Kanal zu löschen, die das Kind mit klarem Gesicht zeigen. Argument hierfür sei der potenzielle Missbrauch durch beispielsweise Pädophile. Als Gegenargument wurde angebracht, dass die Mutter das Recht darauf habe und es erst ab einem Alter von 14 Jahren illegal sei, Bilder des Kindes ohne deren Einverständnis zu veröffentlichen. Nach einer kurzen aber harten Diskussion wurde der Antrag knapp abgelehnt.

Zum Schluss wurden für StuRa und Akrützel neue Rechner im Wert 4800€ genehmigt. Vorstand und Akrützel hatten sich im Vorfeld über die geringe Leistungsfähigkeit der Rechner beklagt. Damit wurde die Sitzung kurz vor Mitternacht beendet.

Bildquelle: Archiv

Sitzungsmaterial: https://www.stura.uni-jena.de/downloads/sitzungsmaterial/18-19/2019-04-16_Sitzungsmaterial.pdf

Sitzungsprotokoll: https://www.stura.uni-jena.de/downloads/protokolle/18-19/2019-04-16_Protokoll.pdf

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