Die CD der Woche: Wargirl – Wargirl

Wargirl, das ist eine sechsköpfige band aus Long Beach, Kalifornien. Um Produzenten Matt Wignall haben sich die Mitlgieder gefunden, die verschiedene Biographien, ethnische Zuweisungen, Geschlechter und Vorlieben aufweisen. Und damit setzen sie ein politisches Zeichen für Offenheit. Es ist ihnen wichtig, in einer Zeit des politischen…

Aufruhrs und der sozialen Abgrenzung, zu zeigen, dass es auch noch aufgeschlossene Menschen gibt.

Diese Offenheit spiegelt sich auch in Wargirls Musik wider. Inspiriert werden sie von Bands wie Sntana, der Afrobeat Legende Fela Kuti oder auch Reggae, Funk, Disco, Garage Rock und Post-Punk. Eine große Rolle in der Produktion spielt Gitarrist Matt Wignall, der ebenso als Produzent fungiert. Er produzierte schon Bands wie Cold War Kids und koproduzierte Mando Diaos Album ‘Give Me Fire!’. Für ihn war es jedoch an der Zeit eine eigene Band zu gründen. Er wollte eine Gruppe an Menschen finden, die nicht das typische Bild einer vierköpfigen, männlichen Band widerspiegeln und die Long Beach repräsentieren. Glücklicherweise kannte er viele Menschen in Long Beach, musste sie lediglich fragen, und die Band Wargirl wurde gegründet.

Wargirl schaffen mit ihren Debüt ein Werk, welches für Stiloffenheit steht. Auf Tracks wie Poison sind deutlich Disco sowie Post-Punk Einflüsse zu hören, auf ‘I know I’ kann man Reggea raushören und auf ‘Make Believe’ hört man melancholisch bluesige Klänge. Besonders schillernd kommt der track ‘Voice of a Mountain’ daher. Es werden sowohl Afrobeatelemente als auch lateinamerikanischer Jazz zusammengeführt. Das hört sich beim ersten Lesen vielleicht zu überladen an, doch Wargirl meistern diese Hürde mit Leichtigkeit. Die Songs kommen schnell zum Punkt und verlieren trotz der starken Anwechslung nicht an Eigentümlichkeit.

Wargirl schaffen das, wovon viele Bands nur träumen. Sie setzen ein sozio-politisches Statement für Offenheit und Vielfältigkeit als Band sowie in ihren Texten und halten dabei trotzdem die Musik im Vordergrund.

 

Bildquelle: Pressematerial

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*