Die fünfköpfige Rockband Dear Robin aus Norddeutschland ist genau das Richtige für Fans von Fleetwood Mac oder Deep Purple. Am 16. April machen Dear Robin auf ihrer aktuellen Tour Halt in Jena. Am Mikrofon des Campusradios erzählt Frontfrau Pia Rademann von Karrierehighlights, Band-Ritualen und davon, warum man den Gig in Jena auf keinen Fall verpassen sollte.
Kraftvolle Gitarrenriffs, mitreißende Melodien und jede Menge Rock’n’Roll-Stimmung. Das alles gibt’s bei Dear Robin, einer fünfköpfigen Rockband aus Norddeutschland. Kennengelernt haben sich die Gründungsmitglieder an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Seit diesem Jahr sind sie mit neuer Besetzung und neuer Musik unterwegs und kommen auf ihrer aktuellen “Feathers and Fuzz”-Tour gemeinsam mit der Band Hâdzen auch in Jena vorbei. Das Campusradio hat Frontfrau Pia Rademann zum Gespräch getroffen.
Dear Robin starteten 2022 mit ihrem Debütalbum “Revelation” durch, seitdem hat sich einiges getan. Ein Karrierehighlight war für Pia dabei die Aufnahme des zweiten Studioalbums “Timebound”, aber auch die letzten Konzerte:
“Ja, also auf jeden Fall, ich fand es total cool, als wir das zweite Studioalbum aufgenommen haben. Das war einfach so der Moment, wo ich gemerkt hab, O.K., jetzt hat sich das musikalisch total gefunden, jetzt wissen wir, wo das hingehen soll und das Recording hat auch super viel Spaß gemacht. Das war bei Leonard Wessen im Studio bei Berlin auf der Ecke und der spielt jetzt auch Drums bei uns. Also der kennt jetzt sozusagen schon die ganzen Songs und ist so ein bisschen da reingerutscht. Und ja, das ist halt auch noch mal ein ganz schöner Moment gewesen. dass wir jetzt halt mit der neuen Besetzung schon zwei Konzerte spielen konnten. Die waren beide total cool und haben noch mal so neue Energie gegeben einfach. Und man hat sich als Band noch mal so ein bisschen neu entdeckt und eine neue Live-Energie einfach bekommen. Also das strahlt jetzt, glaube ich, auch noch mal ganz anders aufs Publikum einfach. Das ist so für mich im Moment das Schönste.“
Als Musiker:in hat man viel zu tun: Songs produzieren, Alben veröffentlichen, Konzerte spielen. Letzteres macht besonders viel Spaß:
“Also ich bin tatsächlich am allerliebsten unterwegs, ehrlich gesagt. Also einfach ja, die Band und manchmal auch die Partner, Partnerinnen dabei und sowas. Und dann ist man einfach unterwegs, sieht neue Städte, lernt neue Leute kennen. Das ist eigentlich so wirklich das Allerallerschönste. Klar, macht auch Songwriting Spaß, finde ich. Also da hat man auch immer tolle Momente, aber für mich ist wirklich das Touring eigentlich unschlagbar.“
Apropos Touring. Welchen Song spielt Pia wohl am allerliebsten live?
“Ach hui, am allerliebsten. Also, Live macht mir immer Timebound sehr viel Spaß. Das ist auch von der neuesten Platte, also die selbst auch Timebound heißt. Der macht immer sehr viel Spaß zu spielen und jetzt auf der Tour haben wir gerade auch ganz, ganz viele ganz neue Songs, die noch gar nicht draußen sind, die wir spielen. Und da gibt es auch einige, die sehr viel Spaß machen und total frisch sind und die haben wir jetzt erst ein oder zweimal gespielt. deswegen ja, sehr aufregend noch“
Und wo wir schon bei Live-Auftritten sind: Bevor’s auf die Bühne geht hat Dear Robin ein bestimmtes Ritual:
“Also, ich sag mal, vor den Auftritten, da singen wir immer, was heißt singen, also wir, wir kommen noch mal zusammen und singen etwas. Das ist aber eher geheim, so ein bisschen, na ja, so ein so ein Banding. “Ein Prosit” singen wir. Ich weiß nicht, das kennt man wahrscheinlich aus dem Bayerischen. Da haben wir echt gar keinen Kontakt, aber unser Dozent ist aus Bayern gewesen und der hat uns das mal beigebracht. Und so ist das gekommen.“
Auf die nächsten Live-Auftritte freut sich die Band auch schon:
“Also dieses Jahr, vielleicht fang ich damit erstmal an, freu ich mich auf jeden Fall auf ein Festival, das ist in Twistringen, das ist im Norden irgendwo bei Bremen auf der Ecke und da ist ein richtig cooles Lineup. Lineup und wir sind halt mittendrin, sozusagen. Also da spielen De Wolfe, da spielt Laura Cox und das ist für uns so total, so ein bisschen so ein Ankommen in dem Genre, was wir machen. Also dass man auch mit den Leuten, an denen man sich, also was heißt orientiert, aber die so ein bisschen Vorbildfunktion haben, dass man mit denen in einem Lineup steht. So das ist total schöne Sache und da freuen wir uns, glaub ich, alle richtig doll drauf. Und ja, ansonsten jetzt halt auch erst mal auf Jena und Halle, da freuen wir uns riesig drauf, weil es auch total coole Clubs sind, die auch ganz viel bespielt werden von Bands, die wir gut finden. Und das sind, glaub ich, auch wirklich so, ja, Clubs im im herkömmlichen Sinne, also wo man wirklich für die Livemusik hingeht, wo man genau die richtigen Leute, glaub ich, treffen kann.”
Im KuBa in Jena spielen Dear Robin am 16. April. Warum ihr das auf gar keinen Fall verpassen solltet?
“Man sollte da auf jeden Fall hinkommen, weil wir das erste Mal in Jena sind. Also, das ist noch ganz neu für alle, die dort wohnen und weil wir auch mit der Band Hudson spielen, weil die einfach sehr cool drauf sind und auch super coole Musik machen, das gut zu uns passt. Und man sollte auf jeden Fall hingehen, wenn man so auf ein bisschen Vintage Rock steht, also so Led Zeppelin, Fleetwood Mac, Deep Purple, wenn man so sagt, das irgendwie. was, was mich interessiert oder so, dann ist das total die Musik, glaub ich, und auch total abwechslungsreich. Also nicht nur das, was Oper hört, sondern das kommt ja auch immer mal wieder, wenn man so an Bands denkt wie Blues Pills oder Greta Van Fleet oder sowas. Das ist einfach ja im Endeffekt so ein bisschen das Genre, was wir gerade auch bedienen und wo wir auch uns einfach Spaß dran haben und auf der Bühne alles geben. Deswegen sollte man unbedingt rumkommen.“