Auch in diesem Jahr soll wieder Geld für die Studierenden ausgegeben werden. Für was genau und was sonst noch so besprochen wurde, hat Eule Flo für euch herausgefunden.
Nach einer kleinen Winterpause trifft sich der StuRa auch im Jahr 2026 an den Dienstagabenden. Diesmal sollte es vor allem um einige Mittelfreigaben und den Haushalt 2026/27 gehen.
Nach den Berichten, die heute unter anderem die anstehenden StuRa-Wahlen und die Wartungsphase des Bund-Bafög-Digital-Protals, welches zu einem Überlaufen des Bafög-Mail-Postfachs von Thüringen führte thematisierten, ging es auch direkt mit dem Haushaltsplan 2026/27 los. Nach ein paar Infos über die letzten Änderungen, wurde dieser dann wegen zwei Gegenstimmen abgelehnt.
Im Anschluss daran hatte das Sportreferat einige Mittelfreigaben gestellt. In denen ging es um die Meldegebühren für Teilnahmen an den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schach und Judo 2025 sowie an den Rundenspielen der Hochschulmeisterschaften im Volleyball 2026. Nachdem die ersten beiden Mittelfreigaben angenommen wurden, konnte die dritte auf Grund des noch nicht beschlossenen Haushaltsplans nur vertagt werden.
Weiter ging es dann ebenfalls mit einer Mittelfreigabe. Diesmal aber für eine Veranstaltung. Das Öffentlichkeitsreferat möchte Anfang Februar einen Ehrenamtsempfang organisieren. Dabei geht es ihnen darum, den für den StuRa ehrenamtlich arbeitenden Personen für ihren Einsatz zu danken, aber auch einen Austausch zwischen den einzelnen Personen zu ermöglichen. Nach einer Diskussion darüber, wie viel Geld bei diesem Event für Musik ausgegeben werden sollte und dem Vorschlag anstelle dieser Investition lieber in die alkoholfreien Getränke für die Gäste zu investieren, wurde der Antrag angenommen.
Und somit ging es weiter zur letzen Mittelfreigabe des Abends. Der StuRa verwendet für die Arbeitszeiterfassung die Software Crewmeister. Und um diese weiter nutzen zu können, werden ca. 500 € benötigt. Nach ein paar Rückfragen, ob die Software sich finanziell lohne, wurde die Mittelfreigabe beschlossen.
Auf der Tagesrodung standen nun zwei Anträge für neue Stellungsausschreibungen, einmal die Ausschreibung für die Stelle Technik/Systemadministration und für die Stelle Chefredaktion Campusradio. Bei beiden Anträgen gab es keine Diskussion und somit können diese Stellen ausgeschrieben werden.
Der nächste Punkt schien erst deutlich entspannter. Doch dann wurde sehr viel diskutiert. Vor kurzem gab es ja einen Logo-Wettbewerb, welcher das Ziel hatte, ein neues Logo für den StuRa zu finden. Das Gewinnerlogo wurde bereits bestimmt und nun wurde beantragt, dass dieses Logo auch das neue Logo wird. Einige sprachen sich dagegen aus. Dies entfachte eine Diskussion. Das Resultat der Diskussion war, dass erstmal keine Entscheidung getroffen wird und alle nochmal drüber nachdenken sollen.
Einige Tagesordnungspunkte später ging es um ein Thema, welches für alle von Interesse ist, die vom StuRa eingestellt sind. Denn es sollen einige Punkte in den Arbeitsverträgen geändert werden. Diese wurden heute erstmal vorgestellt. Die Änderungen enthalten größtenteils andere Formulierungen und andere Strukturierung, diese machen unter Anderem den Vertrag übersichtlicher, aber auch die Arbeit des StuRas einfacher. Auch inhaltlich wurde einiges geändert. Betroffene können die Änderungen in den entsprechenden Unterlagen nachlesen. Diese Änderungen sorgten natürlich für Rückfragen, doch nachdem diese größtenteils geklärt wurden, wurde das Thema beendet.
Vielen Menschen ist Vertrauen wichtig und auch bei der Arbeit des StuRas spielt es eine wichtige Rolle. Besonders wenn man mal Schwierigkeiten hat, ist es schön zu wissen, dass es Personen gibt, an die man sich wenden kann. Dementsprechend ist es dem StuRa-Vorstand wichtig, dass die zweite Position der Vertrauensperson neu besetzt wird. Obwohl die Stelle länger nicht besetzt war, stand nur Anska zur Wahl und nach einer längeren Diskussion über die Kandidatin wurde Anska gewählt, sie nahm die Wahl auch an und ist somit die zweite Vertrauensperson.
Spontan eingeschoben wurde die Stellungnahme der Studienvertretung zum Thüringer Hochschulgesetz. In dieser kritisiert die Studienvertretung vor allem, dass die aufkommenden Mehrkosten durch beispielsweise Inflation oder Miet- und Energiekosten nicht ausreichend durch das Land Thüringen kompensiert werden. Weiter wird ausgeführt welche Konsequenzen diese nicht gedeckten Kosten haben können, etwa die Beeinflussung der Qualität der Lehre. Die Stellungnahme wurde konstruktiv kritisiert und am Ende wurde beschlossen, dass sich der StuRa der Stellungnahme anschließt.
Einigen ist wahrscheinlich bereits aufgefallen, dass bei jeder StuRa-Sitzung eine Sitzungsfarbe für das Protokoll beschlossen wird. Dies ist immer ein sehr intensives Thema. Denn während die eine Seite gerne bunt-farbenfrohe Farben haben möchte, setzen andere, meistens als Witz, auf grau, schwarz und weiß. Und auch wenn es nur als Witz gemeint ist, wurde schwarz trotzdem Sitzungsfarbe der letzen Sitzung. Aus diesem Grund gibt es nun den Antrag diese Farben, also grau, schwarz und weiß, als Sitzungsfarbe zu verbieten. Dieser Vorschlag löste eine größere Diskussion aus, welche zu dem Ergebnis führte, dass ein Verbot hier nicht gebraucht wird.
Nach dieser Diskussion neigte der Abend sich dem Ende. Als nächster Sitzungstermin wurde der 27.01. beschlossen und natürlich durfte auch die Diskussion um die aktuelle Sitzungsfarbe nicht fehlen, dieses mal beschlossen wurde die noch nicht festgelegte Titelblattsfarbe des Akrützels, Heft 456. Wird sind also gespannt.