Die Zeiten des Hot Girl Summer sind vorbei, auch wenn Megan Thee Stallion damit 2019 den Schritt ins Rampenlicht schaffte. Seitdem ist viel passiert; letztes Jahr sahnte sie bei den Grammys ganze drei Preise ab, ihr Album Good News toppte die Charts und nebenbei hat sie auch noch einen Bachelor of Science in Gesundheitsmanagement gemacht. Auf ihrem etwas überraschenden neuen Album Traumazine zeigt sie sich nun ungewöhnlich verletzlich und lässt tief blicken.

Neben den positiven Dingen hat Megan in den letzten Jahren auch einiges wegstecken müssen. 2019 starb ihre Mutter an Krebs, sie befindet sich immer noch im Konflikt mit ihrem Label und 2020 wurde die 27-Jährige sogar angeschossen. Einige dieser Turbulenzen verarbeitet sie auch Tracks wie Anxiety. Ihre frühere Persönlichkeit scheint aber trotzdem zum Beispiel auf Ms. Nasty immer wieder durch.

Traumazine ist Megans Versuch, sich selbst als Frau in der Szene zu etablieren und sie selbst zu sein. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, macht sie ihrer Wut Luft. Sie tritt in die Fußstapfen von zahlreichen Frauen in der Musik, die Authentizität und Talent verbinden.

Megan Thee Stallion mit Traumazine – Die Campusradio Jena CD der Woche.

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  • Mein erstes Konzert: One Direction Take Me Home Tour 2013

    Teil der Campusradio-Familie seit: September 2021

    Das beste am Campusradio Eulennest: Die anderen Eulen

    Wo siehst du dich in 5 Jahren: In einem Job, der mir Spaß macht und rundum glücklich

    Beste Serien-/Filmfigur: Stiles Stilinski

    Believe It or Not (was kannst du, was dir kaum jemand anders glauben würde): Den gesamten ersten Twilight Film mitsprechen

    Lieblingsbar/Lieblingsclub (unabhängig von Jena): Das schon schön in Mainz