Im Laufe dieser Woche findet in Jena ein Wahlkampf der etwas anderen Art statt. 13 Theaterschaffende aus verschiedenen Ecken Europas kämpfen diese Woche um die Gunst des Publikums und den Titel „Supereuropäer“.

Die Europawahlen stehen kurz bevor, wie werden die Menschen sich entscheiden und warum entscheiden sie sich für diese oder jene Partei? In den letzten Jahren hat sich der Populismus in der weltweiten Politik verbreitet und die Art und Weise, wie Wahlkämpfe geführt werden, verändert.

Bildquelle: Selina Elble

Wie beeinflusst das die Menschen? Das Aktionstheaterstück „Voice Of Europe“ will testen, wie man die Menschen am besten von der eigenen Meinung überzeugt.

Dafür wurden 13 junge Theaterschaffende aus ganz Europa für die Woche vor den Europawahlen nach Jena gebracht. Ihre Aufgabe ist es, das Publikum von sich und der jeweiligen politischen Ansicht zu überzeugen – und zwar mit allen Mitteln.

Über den Tag sammeln sich die jungen TheatermacherInnen Inspirationen auf den Straßen Jenas, am Abend versuchen sie dann das Publikum auf dem Theatervorplatz zu überzeugen.

Lorenz Nolting ist die Künstlerischeleistung von „Voice of Europe“. Um die Teilnehmer und Teilnehmerinnen für das Stück zu finden, wurde ein Aufruf durch ganz Europa geschickt. Bei der Auswahl der Teilnehmer war Noltig besonders wichtig, dass die Theaterschaffenden selbstständig arbeiten können.

Jeden Abend nach dem Wahlkampf stimmt das Publikum ab. Wer hat sich am besten präsentiert? Wer hat überzeugt? Welche politische Meinung wurde am schmackhaftesten gemacht?
Hier eine kleinen Ausblick auf die vertretenen Meinungen:
Sebastian Gisi aus der Schweiz sagt: „Europa ist ein kraftloser Kontinent geworden. Was fehlt ist, Sex.“
Ana del Toro Pérez meint: „Wir brauchen kein neues politisches System in Europa – wir brauchen mehr Superheld*innen der kleinen Leute.“
Genet Zegay hat den Slogan: „Jeder hat seinen Platz. Und manchmal ist er eben nicht in Europa.“
Dabei muss gesagt werden, dass die Theatermacher bei „Voice Of Europe“ nicht immer ihre eigene Meinung vertreten.

Am Ende der Woche werden die Stimmen ausgezählt und wer das Publikum am besten überzeugen konnte erhält den Titel des „Supereuropäer“ bzw. der „Supereuropäerin“.

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  • Mein erstes Konzert:
    Es war ein P!nk Konzert *Hipstermode aktiviert* Damals, als sie noch originellere Sachen geschrieben hat und ich so um die 14 war. Ich hatte lila Strumpfhosen mit Netzstrumpfhosen kombiniert und fand mich unglaublich cool damit.

    Teil der Campusradio-Familie seit:
    ..... Lass mich rechnen ..... Wintersemseter 16/17

    Das beste am Campusradio Eulennest:
    Hier muss ich schummeln und eine Liste machen:
    1. Die Eulen! Alle super lieb hier - ne einzige Kuschelgruppe, mit der man auch super feiern gehen kann.
    2. Alles was mit Radio machen zu tun hat! Leute interviewen; Konzerte; Kultur; Beiträge machen.

    Wo siehst du dich in 5 Jahren:
    Kommt ganz drauf an, wie meine Stimmung im Moment ist ... Wenn ich gut gelaunt bin laufe ich als Radiomensch über die Straßen und bastle weiterhin Beiträge. Wenn ich nicht so gut gelaunt bin, weiß ich es noch nicht.

    Beste Serien-/Filmfigur:
    fällt mir grade nix ein...
    Platzhalter: Rick Sanchez

    Believe It or Not (Was kannst du, was dir andere nie glauben würden):
    Auf Kommando Rülpsen.

    Lieblingsbar/Lieblingsclub (unabhängig von Jena):
    Wenn ich abspacken will, spacke ich ab und habe so gut wie keine Ansprüche. So lange die Musik mir gefällt wird rumgewackelt. - Kassa, Mikro, WG-Zimmer, Keller - Läuft alles.

    Mein „Happy Place“:
    Irgendwo, wo es nicht zu sehr ruckelt mit Füller und Notizbuch.

    Mit welcher berühmten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern mal einen trinken gehen und warum?:
    Für mich wäre das Hermann Hesse. Er hat mein Lieblingsbuch "der Steppenwolf" geschrieben und war auch ansonsten sehr auf dem alternativen Trip. Mit dem könnte man super über die Welt philosophieren und ne Schreibgruppe starten.