Die Stadtweke von Jena vergeben zum 22. Mal das Walter-Dexel-Stipendium. Eine Auszeichnung für den Einsatz für Geschmack und Ästhetik im Alltag. In diesem Jahr erhält Maximilian Lörzer für seine Arbeit als Chorleiter des Psycho-Chores der FSU Jena das Stipendium.

Gegründet wurde der Chor mit dem einprägsamen Namen im April 2011. In den wenigen Jahren seines Bestehens hat es der Chor schon weit gebracht. Im März dieses Jahres waren sie in New York und konnten im Lincoln-Center für 2.800 Zuschauer auftreten. Seine Anfänge hatte der Chor jedoch in der Not.

Lörzer hatte seine Liebe für die Chormusik schon während der Schulzeit entdeckt. Als er zu Beginn seines Studiums keine Gelegenheit zum Singen in einem Chor hatte, ließ er sich darüber bei seiner Freundin aus. Die sagte ihm nur, dass er doch selbst einen Chor gründen könnte. Genau das hat Lörzer dann auch gemacht. Es begann mit einer E-Mail im Verteiler des Instituts für Psychologie – daher stammt auch der Name des Chors.

Der Psycho-Chor ist keinesfalls nur für Sturdierende der Psychologie. Der ca. 70 Stimmen starke Chor setzt sich aus Studierenden aller Fakultäten zusammen, außerdem sind auch ein paar Berufstätige mit dabei.
Was den Psycho-Chor so anziehend macht, ist seine Art moderne Stücke um zu setzten. Es bleibt nicht nur beim Singen, es kommen durch aus auch neuere Formen des Gesangs, wie Beat-Boxen in den Stücken vor.

Maximilian Lörzert wurde mit dem 22. Walter-Dexel-Stipendium ausgezeichnet. Das Stipendium ist ein Auszeichnung der Stadtwerke, mit dem der Einsatz für Geschmack und ästhetische Prinzipien im Alltag belohnt wird.

Lörzer hat als Chorleiter eine schwierige Aufgabe, er muss nicht nur dafür sorgen, dass der Chor als eine Einheit stimmig klingt. Er hat es auch noch mit einem der komplexesten aller Instrumente zu tun – der menschlichen Stimme. Anders als beim Spielen eines Klaviers oder einer Gitarre kann man nicht sehen, welche Fehler beim Singen gemacht werden. Weder der Chorleiter, noch die Singenden sehen, was sich in Kehlkopf und Mund abspielt.

Das Dexel Stipendium ist mit 5.000€ dotiert. Geld das der Chor gut gebrauchen kann, da für die Zukunft schon viele Pläne geschmiedet wurden. Es wird eine zweite CD aufgenommen, außerdem will Lörzer die moderne Chormusik in Jena festigen und selbstständiger machen.

Link zum CrowdFunding für die Aufnahmen der neue CD: https://www.startnext.com/psycho-chor-cd2

Bildquelle: http://psycho-chor.de/de/medien/foto.html

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  • Mein erstes Konzert:
    Es war ein P!nk Konzert *Hipstermode aktiviert* Damals, als sie noch originellere Sachen geschrieben hat und ich so um die 14 war. Ich hatte lila Strumpfhosen mit Netzstrumpfhosen kombiniert und fand mich unglaublich cool damit.

    Teil der Campusradio-Familie seit:
    ..... Lass mich rechnen ..... Wintersemseter 16/17

    Das beste am Campusradio Eulennest:
    Hier muss ich schummeln und eine Liste machen:
    1. Die Eulen! Alle super lieb hier - ne einzige Kuschelgruppe, mit der man auch super feiern gehen kann.
    2. Alles was mit Radio machen zu tun hat! Leute interviewen; Konzerte; Kultur; Beiträge machen.

    Wo siehst du dich in 5 Jahren:
    Kommt ganz drauf an, wie meine Stimmung im Moment ist ... Wenn ich gut gelaunt bin laufe ich als Radiomensch über die Straßen und bastle weiterhin Beiträge. Wenn ich nicht so gut gelaunt bin, weiß ich es noch nicht.

    Beste Serien-/Filmfigur:
    fällt mir grade nix ein...
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    Auf Kommando Rülpsen.

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    Wenn ich abspacken will, spacke ich ab und habe so gut wie keine Ansprüche. So lange die Musik mir gefällt wird rumgewackelt. - Kassa, Mikro, WG-Zimmer, Keller - Läuft alles.

    Mein „Happy Place“:
    Irgendwo, wo es nicht zu sehr ruckelt mit Füller und Notizbuch.

    Mit welcher berühmten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern mal einen trinken gehen und warum?:
    Für mich wäre das Hermann Hesse. Er hat mein Lieblingsbuch "der Steppenwolf" geschrieben und war auch ansonsten sehr auf dem alternativen Trip. Mit dem könnte man super über die Welt philosophieren und ne Schreibgruppe starten.

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