Am Mittwoch, den 28.01.2026, traf sich das neue EAH-StuRa-Gremium zur ersten regulären Sitzung in der neuen Amtszeit. Mit 22 Tagesordnungspunkten hatte das Gremium einiges vor sich. Unsere Eulen Beate und Susanna waren für euch vor Ort und berichten.

Für die erste Sitzung der neuen Legislaturperiode startete der EAH-StuRa am Mittwoch, den 28.01.2026, um 18 Uhr mit einer vollen Tagesordnung direkt ordentlich los. In der letzten Sitzung des laufenden Haushaltsjahres gab es einige finanzielle Anträge zu beschließen. Sitzungsleitung und Vorstandsvorsitzende Laura Steiner kündigte dafür direkt eine Zweiteilung der Sitzung an, mit TOPs, die heute im Optimalfall geschafft werden, und solchen, die auch zu einem späteren Zeitpunkt oder in kleineren Gremien besprochen werden können.

Im Anschluss erklärte sie kurz allgemeine Grundlagen für alle neuen Gremiumsmitglieder. Nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit und der Bestätigung der Tagesordnung konnte das Gremium mit seinen inhaltlichen Tagesordnungspunkten beginnen.

In Tagesordnungspunkt 3 stellte Laura Steiner Verhaltensregeln während der Sitzung vor. Ziel sei es, die Zeit möglichst produktiv nutzen zu können und mögliches Einschreiten der Sitzungsleitung klarer zu regeln. Nach viel Zuspruch einigten sich die Abgeordneten, die von Laura Steiner und Mark Nützenadel vorgeschlagenen Regeln ohne Beschluss in einer Testphase einzuführen. Die Regeln sollen zu einem späteren Zeitpunkt und nach Feedback des Gremiums in der Satzung festgehalten werden.

Darauf folgte ein zeitintensiver Tagesordnungspunkt. Der Fachschaftsrat Betriebswirtschaft stellte einen Finanzantrag für eine Exkursion von Studierenden, da die Kosten nicht vollständig aus eigenen Mitteln gedeckt werden konnten. Der StuRa suchte daraufhin nach Möglichkeiten, die benötigten Mittel bereitzustellen. Dafür einigte sich das Gremium, ein anderes Projekt zu verschieben. Da bislang nur 13 der 23 angemeldeten Studierenden einen Antrag gestellt hatten, wurde diskutiert, ob weitere Anträge folgen könnten. Auch die Frage, ob unter diesen Umständen der Höchstsatz von 200 Euro pro Person finanziert werden kann, spielte eine Rolle. Nach längerer Debatte einigte sich das Gremium darauf, die bereits vorliegenden Anträge zu unterstützen. Mögliche weitere Anträge sollen in der nächsten Sitzung und damit im neuen Haushaltsjahr behandelt werden. Nach einer kurzen Pause, einem Meinungsbild und zahlreichen Wortmeldungen wurde der Antrag schließlich beschlossen.

Auch wir als Campusradio nutzten die letzte Sitzung des Haushaltsjahres für einen eigenen Finanzantrag. Für das kürzlich angeschaffte gebrauchte Sofa beantragten wir einen Zuschuss für einen neuen Sofabezug. Ziel ist es, die Lebensdauer des Sofas erheblich zu verlängern und die Sitzmöglichkeit in unseren neuen Räumlichkeiten optisch wieder ansprechender zu machen. Nach einigen Rückfragen und der positiven Anmerkung aus dem Gremium, dass das nachhaltige Vorgehen begrüßenswert sei, wurde der Antrag angenommen.

Großzügig zeigte sich der StuRa auch im nächsten Tagesordnungspunkt. Für die Ausrichtung der Ostdeutschen Regionalmeisterschaften der Debattiergesellschaft Jena e.V. wurde ein Zuschuss von 450€ bewilligt. Laut Antragsteller Amr Gobran soll damit die Teilnahme für die geplanten 80 bis 100 Personen möglichst kostengünstig bleiben. Gleichzeitig biete die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, Jena positiv zu repräsentieren. Gerade für den sonst eher unterrepräsentierten Osten sei die Ausrichtung ein wichtiger Schritt zu mehr bundesweiter Sichtbarkeit.

Im Anschluss wurden die verschiedenen Delegationen besetzt. Für die Konferenz Thüringer Studierendenschaften, kurz KTS, wurden Horst Reglich und Florian Schrepper als Hauptdelegierte gewählt. Für den Studierendenbeirat der Stadt Jena, kurz StuBei, entschied sich das Gremium nach einer Personaldebatte unter Ausschluss der Öffentlichkeit für Kristine Trezba und Florian Schrepper als Hauptdelegierte. Jannik Dotzki und Mark Nützenadel wurden als Stellvertretungen gewählt.

Für den Verwaltungsrat des Studierendenrates wurden Florian Schrepper und Martin Schmidt mit Laura Steiner als Stellvertreterin vorgeschlagen. Über die Besetzung wird am 9. Februar 2026 in der nächsten KTS-Sitzung abgestimmt.

Unter Tagesordnungspunkt 11 folgte eine Diskussion über die mögliche Zusammenlegung von Fachschaftsräten. Hintergrund ist, dass in dieser Legislaturperiode keine Fachschaftsräte für die Bereiche SciTec & Maschinenbau sowie ET/IT zustande gekommen sind. Das hätte einen erhöhten Arbeitsaufwand für den StuRa bedeutet. Nach einem gemeinsamen Austausch beschloss das Gremium die Zusammenlegung mit dem bestehenden FSR MT/BT.

Darüber hinaus wurden die Semesterabschlussparty im Kassablanca am 26. Februar 2026 sowie der Kauf von zwei Wasserspendern inklusive Wartung für rund 8.000 Euro beschlossen. Außerdem wurde über eine zukünftige Veröffentlichung der Protokolle außerhalb des bisherigen Intranets „Meine EAH“ gesprochen. Grund sind wiederholte technische Probleme. Nach einem kurzen Meinungsaustausch einigte sich das Gremium darauf, eine Entscheidung zu vertagen und die vorgeschlagenen Alternativen zu recherchieren.

Als letzter inhaltlicher Tagesordnungspunkt ging es um eine geplante Umfrage innerhalb der Studierendenschaft. Ziel ist es, herauszufinden, warum das Interesse an StuRa-Veranstaltungen in den letzten Jahren zurückgegangen ist und welche Angebote sich Studierende künftig wünschen. Antragsteller Martin Schmidt wurde mit der Ausarbeitung der Umfrage beauftragt.

Zum Abschluss folgten noch Berichte aus dem Vorstand sowie aus Arbeitsgemeinschaften und Referaten. Die übrigen Tagesordnungspunkte wurden aus Zeitgründen vertagt. Die nächste Sitzung ist zum Beginn des Sommersemesters geplant.