K-Pop ist für viele immer noch sowas wie ein Guilty Pleasure. Wenn man sich aber ein bisschen von den Klischees der Boybands und Girlbands ablöst, hat K-Pop doch einiges zu bieten. Spätestens seit die wohl bekannteste K-Pop-Group BTS sowohl dieses als auch nächstes Jahr für Grammys nominiert wurde, ist der asiatische Einfluss auf die Mainstream-Musikwelt kaum noch zu verneinen. Monsta X darf bei dieser Debatte nicht fehlen. Ihr zweites Englisch-sprachiges Album The Dreaming erschien am 10. Dezember und vereint erstaunlich gut Disco und EDM mit 90s-Einflüssen.

Monsta X erfinden sich seit gut 6 Jahren auf jedem Release neu. Während das erste Englisch-sprachige Album All About Luv noch starke RnB und Dance Pop-Einflüsse vorzuweisen hatte, zieht The Dreaming seine Inspiration eher aus dem Synth Pop und EDM, ergänzt durch Indie Pop und Rock. Das Album fühlt sich wesentlich reifer und erwachsener an als der Vorgänger.

Alles in allem ist The Dreaming eine gelungene Pop-Platte, die sich mit Herzschmerz und dem Nach Vorne Blicken auseinandersetzt, und dem Hörer neben flotten Pop-Songs auch Stoff zum Nachdenken liefert. Monsta X melden sich mit besseren Vocals, neuen Einflüssen und mehr Selbstbewusstsein zurück und beweisen, dass man nicht der bekannteste Act eines Landes sein muss, um Musik am Nabel der Zeit zu servieren.

Monster X mit The Dreaming – Die Campusradio Jena CD der Woche.

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  • Mein erstes Konzert: One Direction Take Me Home Tour 2013

    Teil der Campusradio-Familie seit: September 2021

    Das beste am Campusradio Eulennest: Die anderen Eulen

    Wo siehst du dich in 5 Jahren: In einem Job, der mir Spaß macht und rundum glücklich

    Beste Serien-/Filmfigur: Stiles Stilinski

    Believe It or Not (was kannst du, was dir kaum jemand anders glauben würde): Den gesamten ersten Twilight Film mitsprechen

    Lieblingsbar/Lieblingsclub (unabhängig von Jena): Das schon schön in Mainz