Nachdem seine EP Fuck The World 2020 viral ging, etablierte sich Brent Faiyaz als einer der heißesten Tipps der RnB-Szene. Irgendwo zwischen der Originalität von The Weeknd und der Fragwürdigkeit von Chris Brown reiht der aus Maryland stammende Musiker sich auch mit seiner neuen LP Wasteland ein.

Thematisch geht es auf Wasteland vor allem um das eigene Portrait. Titelnamen wie VILLAIN’S THEME,EGOMANIAC, GHETTO GATSBY oder PRICE OF FAMElassen in seine Erfahrungen mit einem vielleicht zu schnellen Höhenflug einblicken; ROLE MODEL, LOOSE CHANGE oder ANGEL gehen eher auf die Schattenseiten und psychische Herausforderungen ein. Gesäumt von hochkarätigen Features wie Tyler, The Creator, Drake und Alicia Keys ist Wasteland ein lupenrein produziertes Album. 

Gut produziert ist die Platte definitiv, und Fans des RnB, die über seine teils toxischen Züge wegblicken können, kommen definitiv auf ihre Kosten. Dass Brent Faiyaz überhaupt den Mut hat, seine eigenen negativen Züge lyrisch so zur Schau zu stellen und musikalisch ausgeprägt zu unterstreichen, ist ja vielleicht auch grade die Transparenz, die Musik heutzutage braucht. 

Brent Faiyaz mit Wasteland – Die Campusradio Jena CD der Woche

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  • Mein erstes Konzert: One Direction Take Me Home Tour 2013

    Teil der Campusradio-Familie seit: September 2021

    Das beste am Campusradio Eulennest: Die anderen Eulen

    Wo siehst du dich in 5 Jahren: In einem Job, der mir Spaß macht und rundum glücklich

    Beste Serien-/Filmfigur: Stiles Stilinski

    Believe It or Not (was kannst du, was dir kaum jemand anders glauben würde): Den gesamten ersten Twilight Film mitsprechen

    Lieblingsbar/Lieblingsclub (unabhängig von Jena): Das schon schön in Mainz