Die CD der Woche: Watching Tides – We’ve Been So Close, Yet So Alone

„We’ve Been So Close, Yet So Alone” nennt sich das Debütalbum der Band Watching Tides. Die deutsche Post–Hardcore Band veröffentlicht auf „We’ve Been So Close, Yet So Alone“ zehn großartige Songs, die auf ganzer Linie überzeugen.

Der Sound von Watching Tides bewegt sich irgendwo zwischen Post-Hardcore und Emo-Rock. Die Berliner zeigen hiermit sehr deutlich, dass dieser Genre-Mix noch lange nicht tot ist. Auf „We’ve Been So Close, Yet So Alone“ beweist Watching Tides wie bombastisch und gleichzeitig emotional Rock sein kann. Der Song „Nothing“ drückt das am besten aus.

Watching Tides sind international unterwegs. Nachdem 2015 noch in kleineren Jugend- und Kulturzentren aufgetreten wurde, expandierte die Band schnell und trat sowohl in Polen als auch in englischen Clubs auf. Passend dazu releaste die Watching Tides 2015 ihre Debüt-EP „Fences“. Nachdem sie diesen Release 2018 auch als Vinyl veröffentlichen konnte, folgt nun das erste Album.

 

“We’ve been so close, yet so alone” ist ein gelungener Nachfolger zu „Fences“. Watching Tides bringt alte Gefühle wieder hoch und schafft es so, das altgediente Genre Post-Hardcore wiederzubeleben. Watching Tides mit „We’ve Been So Close, Yet So Alone” – Die Campusradio Jena CD der Woche.