Andreas Dorau hat sein 12. Studioalbum veröffentlicht: In diesem dreht es sich ganz um das Wesentliche. Das bringt er auch musikalisch in die Platte ein, indem er auf Intro und Outro verzichtet und nur den Refrain singt. In allen 15 Liedern, die alle nicht länger als 2 Minuten gehen. Das Album ist also für alle, die sich der Quintessenz des Lebens mit humorvollen Texten annähern wollen.

Dorau ist bekannt für “Fred vom Jupiter”, den er bereits mit 15 Jahren schrieb. Das ist allerdings nur ein Bruchteil von dem, was er veröffentlichte. Mit insgesamt 12 Alben, einer Karriere als Video-Consultant oder Filmmusikschreiber hat er einiges vorzuweisen. Und das nicht nur in Deutschland, in Frankreich startete er mit einem Remix von “Girls In Love” durch, das alles neben anderen Projekten (wie Installationen, an welchen er teilnahm) die liefen. Doraus Texte bewegen sich zwischen Dadaismus und Schabernack, der aber nicht in Albernheit ausartet. “Das Wesentliche” überzeugt unter anderem mit den kurzen, knackigen Songs, den tanzbaren Melodien und den Zeilen, die einen als Hörer zwar zum Lachen bringen, aber einen wahren Kern haben. Das schaffen nicht viele, mit Scharfsinn beobachtet Dorau seine Umwelt und schafft es, dies in seinen Songs zu analysieren.

Live erleben könnt ihr, wenn ihr etwas über wesentliche Dinge erfahren wollt, zwei Mal in diesem Jahr:

Köln – Luxor: 26.09.2019

Berlin – Festsaal Kreuzberg: 27.09.2019

Bildquelle: https://shop.tapeterecords.com/andreas-dorau-das-wesentliche.html

Autor

  • Mein erstes Konzert: Alligatoah mit 15. Aus heutiger Sicht nicht sehr stolz drauf, aber fest dazu stehend. Wer noch ein Shirt mit 'Musik ist keine Lösung' haben will, bitte melden, gibt's sogar kostenlos!

    Teil der Campusradio-Familie seit: Herbst 2017

    Das beste am Campusradio Eulennest: Laut Musik hören im Studio und sich in die Couch fläzen!

    Wo siehst du dich in 5 Jahren: Ja wo bin ich denn? DA BIN ICH! (Puh, keine Ahnung.)

    Beste Serien-/Filmfigur:
    Alle Figuren aus Bob's Burgers, Tommy von Peaky Blinders und Jess aus New Girl.

    Believe It or Not (Was kannst du, was dir andere nie glauben würden):
    Memelord sein und die Krähe im Yoga machen, Probestunden biete ich bald an.

    Lieblingsbar/Lieblingsclub (unabhängig von Jena):
    Das Kassa ist schon super, ansonsten in meiner Heimat Magdeburg das Café Central bzw. das Jackelwood.
    Mein „Happy Place“:
    Eine große grüne Wiese im Nichts, unter einem Baum.

    Mit welcher berühmten Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gern mal einen trinken gehen und warum?

    Mit Gregor Gysi, ich glaub der hat ein paar spannende Geschichten auf Lager und ist recht trinkfest.