Als “ironisch angehauchte” Satire möchte der Betreiber der Villa am Paradies den Kommentar auf der Facebook-Einladung verstanden wissen. Die Bewerbung des Public-Viewings des EM-Spiels Niederlande gegen Deutschland hatte noch am selben Abend eine große Welle der Empörung ausgelöst. Das Campusradio berichtete. In dem Facebook-Kommentar wird die niederländische Nationalmannschaft unter anderem als “Käsefresser” und orange angemalte “Sklaven” bezeichnet. Im Interview mit dem Campusradio erklärt Villa-Betreiber Mathias Schütz, der Beitrag sei satirisch gemeint gewesen und von den falschen Rezipienten aufgenommen worden. Von einer generellen Entschuldigung möchte Schütz weiterhin nichts wissen. Hier das Interview, das wir am Freitag sendeten, zum Nachhören.
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Fotoquelle: facebook.com
Pro-Tipp: “Satire” (wobei der gute Mann ein seltsames Verständnis hiervon hat) im Internet als solche kennzeichnen. Soll Wunder wirken.
Seit wann sind denn “tiefsinnige Geister” die Zielgruppe der Villa?? :D
… um es möglichst kurz fassen: Ihr Kommentoren schreibt/das Campusradio sendet ganz schönen Schwachsinn.
Erstens; Habt ihr bei der Titanic schon mal einen Smiley oder andere Erkennungsmerkmale von Satire gesehen? Zweitens: Wo bitte sehr soll denn bei “Herrn Schütz” Alltagsrassismus erkennbar sein? Er weist lediglich darauf hin – weil er quasi dazu gezwungen wird –, dass für ihn Ausländer kein Problem sind. Da ist kein legitimer Grund für einen Aha-Effekt á la: “positive Diskriminierung also”. Es ist mehr als tendenziös, ihn dann in eine Ecke zu drängen. Aber gut, ihr habt den Stein der Weisen in der Hand, werft ihn ruhig weiter auf andere. Eins sollte aber hoffentlich klar sein: Das, was ihr macht, ist erst recht Diskriminierung, sinnlose Argumentation, eine wirklich schwache Denkleistung. Besser gesagt: das hat nichts mit Denken, erst recht nichts mit einer Leistung zu tun.
Die Satire in der Titanic ist offensichtlich als solche gekennzeichnet, nämlich durch den Untertitel “das endgültige Satiremagazin”.
In meinen Augen hätte das ganze schon massiv entschärft werden können, indem gleichzeitig auch gegen die Deutschen geschossen worden wäre. Der Interviewte erwähnt ja selber, dass sich auch hierzu auf Stupipedia Texte finden.
“ausländische Mitarbeiter sind sogar erwünscht”… positive Diskriminierung also. Wird dann der “Ausländer” eher eingestellt als ein Deutschstämmiger, auch wenn er weniger geeignet für den Job ist, nur damit man sagen kann: “seht mal, wie fremdenfreundlich wird sind”?
Gefährlicher weil unbewusster Alltagsrassismus, den da Herr Schütz preisgibt.